Von Dienstag, dem 02.06., bis Freitag hieß es für die Klassen 8a, 8b und 8c: Raus aus dem Schulalltag und rein ins Berliner Großstadtleben. Vier Tage voller Geschichte, Freizeit, lustiger Momente und deutlich mehr gelaufener Kilometer als im Sportunterricht.

Direkt nach unserer Ankunft am Dienstag ging es in die Berliner Unterwelten. Dort besuchten wir einen ehemaligen Atombunker aus der Zeit des Kalten Krieges. Zwischen engen Gängen, dicken Stahltüren und spannenden Geschichten erfuhren wir auch, wie Menschen aus der DDR durch die Kanalisation in den Westen flüchteten. Besonders spannend war, dass wir selbst versuchen durften, einen Gullideckel mit einem speziellen Werkzeug anzuheben. Nach wenigen Sekunden war klar: Das ist deutlich schwerer als es aussieht.

Am Mittwoch besuchten wir zuerst das Deutschlandmuseum. Dort konnten wir verschiedene Epochen der deutschen Geschichte auf moderne und interaktive Weise erleben.

Anschließend trennten sich die Wege der Klassen. Die 8a und 8b machten das Upside Down Museum unsicher. Dort entstanden Bilder, bei denen man sich später fragt, ob man an der Decke hängt oder das Handy falsch herum hält. Danach ging es noch auf die Panorama-Aussichtsplattform, von der Berlin wie eine riesige Spielzeugstadt aussah. Die 8c besuchte Madame Tussauds und traf dort mehr Promis an einem Tag als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben – auch wenn sie alle aus Wachs waren.

Gegen Abend sprinteten wir zur Reichstagskuppel. Von dort hatten wir einen beeindruckenden Blick über Berlin. Natürlich durfte auch ein Stopp am Brandenburger Tor nicht fehlen. Schließlich braucht jede Klassenfahrt mindestens ein Gruppenfoto, auf dem garantiert irgendjemand nicht in die Kamera schaut.

Zwischendurch hatten wir immer mal wieder Freizeit mal in verschiedenen Malls mal am Alexanderplatz. Die Weltzeituhr, der Brunnen der Völkerfreundschaft und der Fernsehturm wurden schnell zu beliebten Treffpunkten. Manche gingen shoppen, manche holten sich Essen und andere liefen einfach mit der Gruppe mit, ohne genau zu wissen, wohin eigentlich.

Am Donnerstag stand zunächst eine Bootstour auf der Spree auf dem Programm. Endlich konnten wir Berlin einmal im Sitzen erkunden – eine willkommene Abwechslung für unsere inzwischen ziemlich beanspruchten Füße. Danach besuchten wir den Tränenpalast. Dort erfuhren wir, wie Familien und Freunde zu Zeiten der deutschen Teilung voneinander getrennt wurden. Die persönlichen Geschichten machten deutlich, wie einschneidend die Teilung Deutschlands für viele Menschen gewesen ist. 

Anschließend fuhren die 8a und 8b zur East Side Gallery, um die bunten Kunstwerke auf dem ehemaligen Mauerabschnitt zu betrachten und die 8c wagte sich ins Berlin Dungeon. Dort warteten düstere Geschichten und gruselige Gestalten auf sie. Ob wirklich alle mutig geblieben sind, darüber gehen die Meinungen auseinander.

Am Abend folgte dann das Highlight für viele: der Besuch im Club Matrix. Schon nach ungefähr fünf Minuten wollte die erste Person angeblich wieder fliehen. Die meisten anderen hatten allerdings deutlich mehr Spaß und feierten ordentlich auf der Tanzfläche oder knüpften Freundschaften.

Bevor es am Freitag zurück nach Hause ging, besuchten einige Schüler noch das Futurium. Dort konnten wir entdecken, wie die Welt von morgen aussehen könnte. Von futuristischen Ideen bis zu spannenden Mitmachstationen war alles dabei.

Nun sitzen wir auf der Heimreise – müde, aber voller Erinnerungen. Im Gepäck haben wir unzählige Fotos, lustige Geschichten und wahrscheinlich auch Muskelkater vom vielen Laufen.

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Strompen, Frau Mohaupt und Frau Leonhardt für diesen unvergesslichen Trip!